große Premiere beim Bundesfinale Tuju-Stars 2026

05.07.2026 //

 

Im letzten Sommer auf dem Landeskinderturnfest in Bühl hatte sich das Showteam Mini-Matrix für das TUJU-Bundesfinale in diesem Jahr qualifiziert. Der Wettbewerb des DTB für junge Showgruppen fand am 20. Juni 2026 in Erkelenz in der Karl-Fischer-Halle statt. Aufgrund der langen Anfahrt machten wir uns bereits am Freitag mit einem eigens gemieteten Bus auf den Weg in die Stadt nahe Düsseldorf. Mit dabei waren 26 Mini-Matrixe sowie 3 Trainerinnen. Nach dem Bezug der Klassenzimmer, die uns als Übernachtungsmöglichkeit gestellt wurden, verbrachten wir noch etwas Zeit gemeinsam, saßen zusammen und aßen Pizza. Als unser Abendessen beendet war, hieß es: schnell ins Bett, damit alle für den bevorstehenden Tag ausgeschlafen waren.

Der nächste Morgen begann früh: Frühstücken, Schminken und Haare richten. Zudem hatten wir noch die Möglichkeit einer kurzen Stellprobe, bevor der Wettkampf begann. Die Nervosität war groß, nicht nur war es das erste Mal, dass das Team an einem solch großem nationalem Wettbewerb teilnahm, sondern auch die Konkurrenz war stark – fast ausschließlich Sportakrobatikgruppen, die mit ihren Würfen und schwierigen Hebungen das Publikum beeindruckten. Zudem waren viele andere Teilnehmende deutlich älter. Damit war wichtig für unser Team, die Jury mit Ausdruck und der präzisen Choreografie zu überzeugen.

Dann endlich, nach harten Trainingsstunden und zahllosen Vorbereitungen, war unser Moment gekommen: Mit dem Stück „Can You See Me?“ und der namensgleichen Musik rissen wir das Publikum in einen Bann von Tänzen, Akrobatik sowie kreativen Übergängen und Aufstellungen. Ein nahezu fehlerfreier Durchgang krönte unseren Auftritt und sorgte für große Freude und Erleichterung im gesamten Team.

Im Mittelpunkt von „Can You See Me?“ steht die Auseinandersetzung mit dem wahren Ich und dem Einfluss, den die Erwartungen der heutigen Gesellschaft auf unsere Identität ausüben: „Wer bin ich wirklich und was verbirgt sich unter der Maske, die ich nach außen hin trage?“

Nun hieß es erst einmal abwarten… Wir präsentierten eine ganz andere, besondere Stilrichtung als die anderen Teams und waren nicht sicher, wie dies bewertet werden würde. Am Ende reichte es leider nicht für einen Platz im Finale, doch alle trugen den Rückschlag wacker und blieben trotzdem positiv. Später machten wir uns auf den Rückweg nach Freiburg und kamen dort spät in der Nacht an.

Alles in allem war es ein sehr aufregender und bereichernder Auftritt, denn auch wenn es am Ende nicht für das Finale gereicht hat, haben alle so viel gegeben wie sie konnten und durch harte Arbeit das Beste aus dem Team geholt, was nur ging.

Das habt ihr wirklich toll gemacht!

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